Eine modulare Antriebsplattform statt 13 Einzelbaugruppen
INTRO
Bei einem Gerätebauer führte eine Vielzahl enger und unterschiedlicher Einbausituationen zu hoher Teilevielfalt. Durch eine standardisierte ultra-kompakte Antriebsfamilie mit optionaler Bremse wurde die Variantenanzahl deutlich reduziert und die Wiederverwendbarkeit in unterschiedlichen Geräten verbessert.
Ausgangslage
Je nach Anwendung wurden Motoren mit oder ohne Bremse benötigt. Dadurch entstand eine hohe Baugruppenvielfalt, die Beschaffung, Lagerhaltung, Montage und Service deutlich erschwerte. Gleichzeitig waren sehr enge Einbauräume vorgegeben.
Technische Herausforderung
Mehrere Einbausituationen mussten mit einer einheitlichen Plattform abgedeckt werden. Zusätzlich war eine optionale Halte- beziehungsweise Sicherheitsfunktion erforderlich, ohne dass dafür die Plattformarchitektur gewechselt werden durfte. Auch die manuelle Bedienbarkeit im Not-Aus-Fall musste berücksichtigt werden.
Lösung
Umgesetzt wurde eine ultra-kompakte modulare Antriebsfamilie mit standardisierten mechanischen und elektrischen Schnittstellen. Die Bremse wurde als optionales Modul vorgesehen. Für sicherheitsrelevante Szenarien wurde eine manuelle Bremslösung über Taster implementiert, ohne die Grundplattform zu verändern.
Kennzahlen
Anwendungen
modulare Geräteplattform
Leistungen
13 Baugruppen auf 1 Plattform reduziert
Umgebung
enge Einbauräume bis 42 mm
Integration
standardisierte Schnittstellen und modulare Bremse
Validierung
2 Jahre Feldtest mit >500 Einheiten
Nutzen
reduzierte Variantenvielfalt und höhere Wiederverwendbarkeit